Frühlingswanderung - rund um Fundort der Himmelsscheibe von Nebra am 29. März 2026

Am 29. März 2026 organisierten die Wanderfreunde ihren ersten Wandertag des Jahres. Mehr als 20 Wanderfreunde trafen sich am Hauptbahnhof in Naumburg und fuhren gemeinsam nach Wangen bei Nebra, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Einige Wanderfreunde reisten auch individuell mit dem Auto an.

Mit leichter Verspätung startete die Wandergruppe gegen 10:30 Uhr ihre Tour vom Dorf Wangen in Richtung Mittelberg. Dort wurde einst die berühmte Himmelsscheibe von Nebra entdeckt. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – sonnig, aber mit frischer, kühler Luft. Umso mehr freuten sich alle über das Glück, denn sowohl am Vortag als auch am Folgetag herrschte regnerisches Wetter.

Entlang des Weges konnten auf den Wiesen zahlreiche Adonisröschen bewundert werden, die unter Naturschutz stehen und von den Teilnehmern begeistert fotografiert wurden. Nach etwa fünf Kilometern bergauf wurde eine wohlverdiente Pause eingelegt, bei der das mitgebrachte Mittagessen genossen wurde.

Anschließend führte der Weg zunächst bergab ins Tal, bevor ein anspruchsvoller Anstieg auf teils schwierigem Pfad hinauf zum etwa 250 Meter hohen Mittelberg folgte. Oben angekommen erwartete die Wanderfreunde ein schräg geneigter Aussichtsturm mit Plattform nahe dem Fundort der Himmelsscheibe. Dort entstand auch ein gemeinsames Gruppenfoto. Der Wanderführer gab zudem einen kurzen Einblick in die Geschichte dieses bedeutenden archäologischen Fundes.

Der weitere Weg führte bergab zum Besucherzentrum Arche Nebra. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich alle durch die großen Panoramafenster entspannen und sich über die Erlebnisse des Tages austauschen.

Nach einer kurzen abschließenden Wegstrecke kehrte die Gruppe am Abend in die Gaststätte Waldschlösschen in Wangen ein. Den gelungenen Wandertag ließen die Wanderfreunde dort gemeinsam ausklingen, bevor es mit Bus und Bahn zurück nach Hause ging.

 Wintersonnenwende-Wanderung rund um Goseck
am 21. Dezember 2025

Am Sonntag, dem 21. Dezember 2025, trafen sich über 20 wanderbegeisterte Naturfreunde am Bahnhof Leißling bei Weißenfels. Pünktlich um 10:30 Uhr startete unsere Wintersonnenwende-Wanderung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus Erfurt, Halle, Naumburg, Leipzig, Jena und Chemnitz angereist, um gemeinsam diesen besonderen Tag zu erleben.

Die rund 12 Kilometer lange Strecke führte uns zunächst leicht bergauf zum historischen Schloss Goseck. Im Schlosshof legten wir eine gemütliche Mittagspause ein. Das Essen hatte jede und jeder selbst mitgebracht, und der Wanderverein sorgte zusätzlich für Glühwein, Tee und Punsch, was bei der winterlichen Stimmung besonders gut ankam.

Anschließend wanderten wir weiter zur Bärenhöhle. In der stockdunklen Höhle erkundeten wir vorsichtig die faszinierende Unterwelt. Mit Taschenlampen entdeckten wir mehrere winterschlafende Fledermäuse, die wir selbstverständlich nicht störten – ein stiller und beeindruckender Moment der Wanderung.

Von der Bärenhöhle aus führte der Weg über einen alten Friedhof weiter zum Sonnenobservatorium Goseck. Genau zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die Sonne, es wurde spürbar heller und überraschend warm. Am Observatorium herrschte reger Betrieb: Viele Besucherinnen und Besucher waren gekommen, sogar ein Fernsehteam des MDR war vor Ort. Um exakt 16:07 Uhr konnten wir den Sonnenuntergang durch die Holzpfähle des Observatoriums beobachten – am letzten Tag des längsten dunklen Tages des Jahres. Ein besonderer Augenblick, denn von nun an werden die Tage wieder langsam heller.
Der Rückweg führte uns durch das Dorf Goseck und vorbei am Schloss zurück zum Bahnhof Leißling. Einige Wanderfreunde traten direkt die Heimreise an, andere ließen den Tag gemeinsam in einer Gaststätte ausklingen. Danach ging es mit der Bahn in unterschiedliche Richtungen zurück nach Jena, Erfurt und Halle.

Die nächste Wanderung ist bereits geplant: Am 29. März 2026 möchten wir bei Nebra rund um den Fundort der Himmelsscheibe wandern. Eine weitere Tour rund um den Kyffhäuser ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Natur- und Wandererlebnis.

Frühlingswanderung - Bad Sulza Weinwanderweg am 27. April 2025

Nach der Winter-Wandertour in Halle (Saale) am 9. Februar fand die nächste Wanderung am 27. April 2025 in Bad Sulza statt. Unsere Wanderfreunde wanderten größtenteils durch das Weinberggebiet. Am Morgen trafen sich die Teilnehmer am Bahnhof Bad Sulza. Alle freuten sich sehr über das schöne Wetter und die Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen.
 
Mit etwa 20 Wanderfreunden ging es los. Unterwegs gab es das Gradierwerk zu bestaunen, was sehr interessant war. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des geschlossenen, salzhaltigen Dampfraums im Gradierwerksgebäude, der sich positiv auf die Gesundheit der Lunge auswirken kann.

Nach der Besichtigung des Gradierwerks wanderten die Teilnehmer bergauf durch die Weingebiete. Am höchsten Aussichtspunkt legten sie eine Mittagspause ein, bei der auch nette Gespräche entstanden. Vom Berghügel aus bot sich ein beeindruckender Blick über die Landschaft Thüringens und Sachsen-Anhalts unter einem tiefblauen Himmel.
 
Weiter ging es zum höchsten Punkt der Tour auf 235 Metern, bevor der Weg bergab zum Stadtpark von Bad Sulza führte, wo sich auch eine Quelle befindet. Leider konnte das salzige Wasser aus dem tiefen Erdboden nicht entnommen werden. 

Kurz vor der Ankunft am Bahnhof besichtigten die Wanderfreunde das Gartenhaus II von Wolfgang Goethe. Dieses ist eine genaue Kopie des originalen Gartenhauses in Weimar und war sehr interessant zu sehen.
 
Zum Schluss erreichte die Gruppe wieder den Bahnhof – sie hatten fast genau 10 Kilometer zurückgelegt. Einige Teilnehmer genossen noch Kaffee und Kuchen, bevor sich die Wanderfreunde verabschiedeten und nach Hause fuhren. 
Die nächste Wanderung findet am 3. Oktober 2025 in Halle (Saale) statt. Sie trägt den Titel „2. Volkswanderung des GSV Sachsen-Anhalt“. Die Wanderfreunde Halle e.V. werden diese Veranstaltung organisieren. Genauere Informationen werden im Sommer bekannt gegeben.

Bergbesteigung des höchsten Berges Afrikas, des Kilimandscharo

Mein Bergfreund Ingo und ich hatten uns schon lange gewünscht, den Kilimandscharo als Ziel zu haben. Einige Monate lang haben wir uns gut vorbereitet. Zufällig trafen wir bei einer Veranstaltung mein Sportfreund Ralf, der das auch interessant fand. Ende Januar 2025 geht es los: Wir fliegen nach Tansania und werden dort von gehörlosen Bergführern geführt.

Wir erleben einen kleinen Kulturschock, weil alles so anders ist. Am nächsten Morgen fahren wir zum Start der Lemosho-Route und sehen schon einige Affen. Das ist unbeschreiblich, und im Regenwald fühlen wir uns glücklich. Wir wandern weiter durch verschiedene Klimazonen. Dabei merken wir, dass das Atmen schwerer wird und wir gezwungen sind, langsamer zu laufen.

Mit dem Wetter haben wir Glück, weil wir immer früh aufgestanden sind und es nie geregnet hat. Wir haben es bis auf 4000 Meter geschafft, und ich bin gerührt, weil ich noch nie so hoch geklettert bin. Bis zur 6. Etappe bin ich betroffen, weil mein Darm nicht in Ordnung ist. Ich musste die persönliche Entscheidung treffen, abzubrechen, und bin zum Glück die richtige Route nach unten gewandert, die 17 km lang war. Es war eine sehr harte Route, weil meine Kräfte schon erschöpft waren. Am Ziel angekommen, war ich dennoch stolz, bis auf 4640 Meter gewandert zu sein.

Meine Bergfreunde haben es geschafft, den Kilimandscharo-Gipfel auf etwa 5900 Meter zu erreichen. Zwei Tage später sind wir wieder vereint. An den folgenden Tagen machen wir eine Safari und erholen uns. Am Ende unseres Abenteuers besuchen wir eine Gehörlosenschule in Arusha und sind sehr interessiert an ihrer Arbeit.

Christian Malaika

Erfolgreicher Mega Marsch 50km zum Frauentag, am 8. März 2025 in Dresden

Am 8. März 2025 fand in Dresden der Mega Marsch über 50 Kilometer statt – eine besondere Herausforderung, der sich rund 3.000 Wanderbegeisterte stellten. Unter ihnen waren auch Susanne Niekrawietz und Monika Teclova vom Verein Wanderfreunde der Gehörlosen 1999 e.V., begleitet von zwei weiteren Freundinnen.

Der Startschuss fiel um 8:30 Uhr im Sportpark Ostra. Von dort aus führte die Route auf einem Rundweg über Graupa in Richtung Pirna und zurück nach Dresden. Die Sonne begleitete die Wandernden den ganzen Tag, und mit frühlingshaften 17 Grad herrschten perfekte Bedingungen für das Event.

Alle zehn Kilometer sorgten Verpflegungsstationen für Stärkung und Erfrischung. Doch trotz der guten Vorbereitung und der fröhlichen Stimmung am Morgen setzten ab der Hälfte der Strecke die ersten Schmerzen ein. Mit viel Durchhaltevermögen und gegenseitiger Motivation bissen wir uns durch die Herausforderung und erreichten schließlich das Ziel.

Als Belohnung für unsere beeindruckende Leistung erhielten wir eine Medaille und eine Urkunde – ein stolzer Moment, der die Anstrengungen des Tages belohnte. Der Mega Marsch war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein Tag voller Gemeinschaft und unvergesslicher Erinnerungen. 

Monika Teclova

Winter – Wandertour Saale-Elster-Aue bei Halle (Saale)

An einem sonnigen Tag am Sonntag, den 9. Februar 2025 um 10.30 Uhr, trafen sich 14 begeisterte Wanderfreunde an der Straßenbahn-Endstation Beesen in Halle.

Nach einer kurzen Besichtigung des Spaßbades „Maya Mare“ schauten wir uns die alten, sanierten, roten Gebäuden an. Diese gehören zum Wasserwerk Beesen und diese Gebäude sind über 150 Jahre alt. Es wird hier Wasser von der Umgebung in der Saale-Elster-Aue Niederung durch Pumpen ins Werk geholt. Als 1. deutsche Stadt im Jahr 1868 schließt Halle (S.) alle 2300 Privathaushalte an das über 43 km lange Rohrnetz an und sichert somit eine zentrale Wasserversorgung von Beesen aus. Jetzt wird Trinkwasser von der Rappbodetalsperre (Harz) über eine 151 km lange Wasserleitung mit der Stadt Halle verbunden.

Nach dieser Besichtigung wanderten wir weiter über die Schafsbrücke (Sandstein, gebaut 1733) zur Auenlandschaft. Damals war das die einzige Verbindung von Magdeburg über Halle südlich nach Merseburg. Überall sahen wir künstliche Grundwasseranreicherungen mit ca. 3 m hohen Dammrundbauten. Das ist seit 1923 notwendig, weil das Grundwasser immer tiefer absinkt und ab 1985 in Stillstand versetzt wurde. 

Entlang unseres Weges sahen wir in der Ferne die blaue Saale-Elster-Talbrücke, welche am 21.6.2013 fertiggestellt wurde. Diese Stahlbogenbrücke ist für die Neubaustrecke Erfurt -Halle/Leipzig notwendig. Sie ist wichtig und Teil der schnellsten ICE Zugverbindung Berlin-Halle/Leipzig -Erfurt-München. 

Tiere konnten wir auch beobachten. Es schwammen viele Graugänse, Schwäne, Graureiher und Enten auf vielen Sumpfgebieten, ein Reh auf der Wiese entdeckten wir auch. Ebenso waren viele frische Aufwühlungen durch die Wildschweine zu sehen in der Erde. 

Über die Drohnenbrücke erreichten wir das kleine ländliche Dorf Planena. Planena ist der südlichste Stadtteil der Stadt Halle mit nur 33 Einwohnern. Das Dorf wird öfters überschwemmt, das letzte Mal 2013, durch das Jahrhunderthochwasser. Dort machten wir kurze Rastpause an einer Biberskulptur. Weiter ging es vorbei an urigen Uferbereichen und einem Holzstand mit einem drehenden Stadtwappen. Wir wanderten wir zur Saale Schleuse Planena, diese wurde 1820 erbaut und hat einen Höhenunterschied von 2,3m. 

Gleich 300m weiter befindet sich das große Saale Wasserwehr mit einer Wasserkraftanlage und in der Nähe auch eine Fischaufstiegsanlage.  

Weiter wanderten wir zum Dorf Hohenweiden. Wir wurden überrascht von einem Storchenpaar hoch oben auf einem hohen Horstmast. Der Informationstafel zu Folge, soll das Storchenpaar dort überwintern.

Wir wanderten weiter, vorbei an einem Wohnhaus, in dem wir am Fenster unglaublich professionelle LEGO Figuren Bauten entdeckten (schiefer Turm von Pisa, Tiere etc.). Die jahrhundertalte Bäckerei Ramm am Lindenplatz ließen wir hinter uns und liefen zurück über die Mühlgrabenbrücke am Feldweg. Dort entdeckten wir eine Ziegenherde und junge Lämmer. Weiter ging es Richtung Röpzig. 

In Röpzig schnupperten wir in die schöne große Fleischerei Ludwig hinein, mit Verkaufsraum und einem sehr gemütlich aus Holz eingerichteten Sitzbereich. T. Rüprich erklärte uns, dass die Fleischerei voll ausgelastet ist, gerade in der Mittagszeit. Dann nehmen alle Werktätigen und Dienstfahrer ihr Mittag hier ein. 

Über die Brücke „Blaues Wunder bei Röpzig“ an der Saale mussten wir dem schmalen Pfad folgen, am Ufer entlang nach Beesen. Unterwegs, in der Nähe an der Mündung der Weißen Elster und der Saale, sahen wir viele frische abgenagte Bäume durch die Biber. Dank des sauberen Wassers, siedeln sich die Biber zur Freude aller, wieder heimisch an.

Unterwegs konnte man immer wieder die Höhe des Hochwassers an vielen Gartenlauben markiert sehen. Die Weiße Elster trat dort sehr oft über die Ufer. Zum Schluss kamen wir wieder am Spaßbad Maya Mare an. Unsere Wandergruppe verabschiedete sich nach dieser schönen, 11 km langen Wanderung. Durch den Wanderleiter Holger Mende, konnte die Gruppe viele neue Erläuterungen, Geschichten und Eindrücke erfahren. Diese Wanderung bleibt uns in schöner Erinnerung. 

Holger Mende

Adventswanderung am 22. Dezember 2024 - Sagenhafte Hörselberge bei Eisenach in Thüringen

Die letzte Gruppenwanderung des Jahres 2024 der Wanderfreunde Halle 1999 e.V. wurde angekündigt. Nach der Volkswanderung in Magdeburg sollte am 22. Dezember 2024 eine Vereinswanderung in den Hörselbergen in Thüringen stattfinden, die zwischen Eisenach und Erfurt liegen. Viele Wanderfreunde hatten sich im Vorfeld angemeldet.

Einen Tag vor der Wanderung meldete der Wetterbericht allerdings Dauerregen für den Wandertag. Dies führte dazu, dass zahlreiche Wanderfreunde kurzfristig absagten. Letztendlich nahmen nur fünf Wanderfreunde an der Tour teil. Die Gruppe reiste mit der Bahn nach Wutha, wo die Wanderung startete. Vom Bahnhof aus bot sich ein beeindruckender Blick auf die Hörselberge, die für die Region eine beachtliche Größe haben.  

Um 10:30 Uhr begann die Wanderung mit einem Anstieg. Unterwegs stieß die Gruppe auf ein verlassenes Rasthaus neben der ehemaligen vierspurigen Bundesautobahn A4. Die Betonplatten und Asphaltschichten der Autobahn wurden entfernt, und auf der Strecke wachsen inzwischen viele kleine Bäume, ein interessantes Bild der Natur, die sich den Raum zurückerobert. Von dort aus hatte man zudem einen schönen Blick auf die alte Wartburg.  

Nach einer Passage über die kleinen Hörselberge ging es bergab ins Tal, wo eine Zwischenpause eingelegt wurde. Gestärkt setzte die Gruppe die Wanderung fort und stieg auf den Großen Hörselberg. Die Hörselberge sind ein Kammgebirge, und auf dem Bergrücken verläuft ein Wanderweg. Trotz des Dauerregens und der Kälte erreichte die Gruppe das Hörselberghaus auf etwa 480 m Höhe. Auf dem höchsten Punkt des Berges überraschte plötzlich starker Schneefall – die ersten Schneeflocken des Winters 2024. Nach diesem besonderen Moment ging es bergab zur Gaststätte in Schönau, wo die Wanderfreunde gemeinsam zu Mittag aßen. Anschließend trat die Gruppe den Rückweg zum Bahnhof an und fuhr nach Hause. Insgesamt 12 Wanderkilometer.

Trotz des schlechten Wetters und der vielen Absagen war die Wanderung ein schönes Erlebnis. Die nächste Gruppenwanderung ist in nächstes Jahr geplant. Weitere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Frühlingswanderung am 1. Mai 2024 - Freyburg bis Laucha

Wie üblich fand am 1. Mai die Frühlingswanderung des Vereins "Wanderfreunde der Gehörlosen Halle/S. 1999 e.V." statt, von Freyburg (Unstrut) bis Laucha (Unstrut).

Nach dem Treffpunkt am Bahnhof Freyburg begrüßten wir 28 Wanderfreunde aus Halle, Jena, Erfurt, Dresden, Magdeburg, Leipzig und Naumburg. Um 10.30 Uhr begann die Wanderung. Das Wetter war sonnig und über 25 Grad warm. Wir genossen den Blick auf die Stadt Freyburg, darunter die alte Freyburger Kirche St. Marien, den Freyburger Markt und die Rotkäppchen Sektkellerei, während wir in Richtung der Berghügel wanderten und das schöne Freyburger Weingebiet überquerten.

Besonders bemerkenswert war, dass wir die Wildblume "Helm-Knabenkraut" beobachten konnten, welche streng unter Naturschutz steht und zur Familie der Orchideen gehört.

Nach der Besichtigung des Klosters Zscheiplitz machten wir eine einstündige Pause an einem malerischen Ort neben dem historischen Kalbbrennofen, um uns zu stärken. Nach der Wanderung über den Schafsberg teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe wanderte in Richtung Laucha, während die andere zum Gipfelkreuz auf dem Nüssenberg (225m) wandern wollte. Anschließend trafen wir uns in einem schönen Biergarten in Laucha, um den erfolgreichen Abschluss der 14 Kilometer langen Wanderung zu feiern.

Zwischendurch informierte uns der Veranstalter des GSV Magdeburg über eine große Volkswanderung, die am 3. Oktober 2024 in Magdeburg organisiert werden soll. Abschließend begaben wir uns zum Bahnhof Laucha und beendeten damit die Frühlingswanderung. Es war eine wundervolle Erinnerung.

Neujahrswanderung in Thale - 6. Januar 2024

Am 6. Januar 2024 fand unsere Neujahrswanderung in Thale statt. Eine besondere Note erhielt die Veranstaltung, da sie erstmals an einem Samstag stattfand, zu einer Zeit, als dies normalerweise nur an Sonntagen der Fall war.

Der Treffpunkt war der Hauptbahnhof Thale um 10 Uhr, und um 10.30 Uhr begannen wir unsere Wanderung. Das Wetter präsentierte sich kalt und stark neblig, mit einer Sichtweite von lediglich etwa 100 Metern. Dennoch wagten sich 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Mitteldeutschland gemeinsam auf den Weg.

Unsere Route führte uns bergauf zum Roßtrappenberg auf 438 Metern Höhe, gefolgt von einem anspruchsvollen Abstieg über die als gefährlich geltende Wanderstrecke "Schurre", die mit einem Schild warnte: "Alpine Erfahrung erforderlich". Hierbei passierten wir das Bodetal, wo der Fluss Bode aufgrund von Hochwasser besonders wasserstörmend war.

Zwischendurch machten wir Pausen, um uns zu stärken, Fotos zu machen und die beeindruckende Natur zu genießen. Nach dem Abstieg ging es erneut bergauf zum Hexentanzplatz auf 457 Metern Höhe, wo ein gemeinsames Restaurant auf uns wartete.

Nach dem Restaurantbesuch entschieden sich einige Teilnehmer für die bequeme Seilbahnfahrt hinunter nach Thale, während der Rest mutig zu Fuß den dunklen Pfad wählte. Dank mitgeführter Stirn- und Taschenlampen gelangten wir sicher nach Thale, durch das starke Nebelmeer, das der Wanderung eine spukhafte Stimmung verlieh - kahle Bäume, feuchte Wege und mystische Steinformationen schufen ein faszinierendes Erlebnis.

Die Gesamtstrecke betrug etwa 15 Kilometer, mit einem Gesamthöhenunterschied von rund 600 Metern. Die Wanderstrecke wurde als mittelschwer eingestuft. Die Wanderung endete mit einer herzlichen Verabschiedung der Gruppe. Im Frühjahr ist bereits eine weitere spannende Wanderung geplant, über die wir rechtzeitig informieren werden.

Sommerwanderung "SaaleHorizontale" bei Jena - 17. September 2023

Am 17. September 2023 haben sich um 10 Uhr morgens 20 Wanderer und Wanderinnen aus Mitteldeutschland an der Straßenbahnhaltestelle Platanenstraße in Jena getroffen, um die atemberaubende Wanderstrecke SaaleHorizontale zu erkunden. Das Wetter war hervorragend, mit viel Sonnenschein und idealen Bedingungen für eine Wanderung.

Die Wanderstrecke führte uns entlang der SaaleHorizontale bei Jena und bot atemberaubende Aussichten auf die Stadt Jena. Die Strecke war teilweise anspruchsvoll, mit vielen Anstiegen und Abstiegen, aber die Anstrengungen wurden durch die atemberaubende Natur und die Kalksteinfelsen, die die Route säumten, belohnt.

Ursprünglich hatten wir eine Strecke von 13,5 Kilometern erwartet, aber am Ende stellten wir fest, dass wir tatsächlich 14,5 Kilometer gewandert waren. Trotz der Herausforderungen gab es während der Wanderung drei Zwischenpausen, in denen viele von uns Wasser aus der Quelle am Fürstenbrunnen holten und ihre Trinkflaschen auffüllten.

Die Wanderung führte uns auf eine Höhe von etwa 350 Metern über dem Meeresspiegel, von wo aus wir einen beeindruckenden Blick auf die Stadt Jena genießen konnten. Es ist leicht zu verstehen, warum diese Wanderstrecke als eine der schönsten in Deutschland gilt.

Die Wanderstrecke führte uns entlang von Kalksteinfelsen, die Millionen von Jahren langsam aus den Muscheln des Ozeans entstanden sind. Dies verlieh der Wanderung eine zusätzliche geologische Faszination.

Um 16:30 Uhr erreichten wir den Paradiesbahnhof in Jena, wo wir uns für 45 Minuten Kaffee und Kuchen gönnten, bevor wir mit der Bahn nach Hause zurückkehrten.

Unsere nächste geplante Wanderung steht für Winter 2023/24 bei Thale/Harz. Genaue Info kommt bald.

Insgesamt war die Wanderung entlang der SaaleHorizontale bei Jena ein unvergessliches Erlebnis, das nicht nur durch die spektakuläre Landschaft, sondern auch durch die großartige Gesellschaft der Mitwanderer bereichert wurde. Wir freuen uns bereits auf unsere nächsten Abenteuer in der Natur.

Frühlingswanderung im Erfurter Wald "Steigerwald" am 23. April 2023

Am 23. April 2023 veranstalteten die Wanderfreunde Halle (Saale) 1999 e.V. wieder eine Wanderung “Frühlingswanderung” im Erfurter Wald “Steigerwald” bei Erfurt. Morgens um 10 Uhr trafen sich die motivierten Wanderfreunde am Erfurter Hauptbahnhof. Die Freude und die Aufregung waren groß. Organisator Christian Schumann begrüßte die Wandergruppe unter der Leitung von Christian Malaika aus Erfurt, der die Wanderstrecke gut kennt. Die Gruppe war unerwartet groß. Bei strahlend blauem Himmel ging es um 10.30 Uhr los. Die Sonne lächelte. 

Zwischendurch zeigte uns der Leiter vor Ort ein ehemaliges Freibad, wo die vielen gehörlosen Schüler/innen nach der Schule immer dort geschwommen sind - der Weg vom Gehörloseninternat bis zum Freibad war nicht so weit. Jetzt ist dort ein Café und ein Freizeitpark für Kinder. 

Bei der zweiten Pause gab es dort einen kleinen Tierpark, wo die Kinder die Ziegen füttern und streicheln durften. 

Dann Beginn der Waldwanderung durch den Steigerwald mit Steigung. Als wir den höchsten Punkt des Waldhügels erreicht hatten, machten wir eine Mittagspause bei der Waldgaststätte. 

Bei Sonnenschein unterhielten wir uns dort, während die Kinder auf dem Spielplatz spielten. Einige stempelten zur Erinnerung an 3 verschiedenen Stellen "Fuchser Pfad" in das Wanderheft. Auf dem Rückweg ging es bergab und kurz bergauf, dort wurden der Bärlauch für die selbstgemachte Bärlauchbutter gesammelt. 

Gegen 18.00 Uhr kam die Gruppe wieder gut am Erfurter Hauptbahnhof an und verabschiedete sich von den Wanderfreunden aus Halle, Erfurt, Naumburg und Chemnitz. 

Die nächste Wanderung findet im September auf dem Wanderweg "SaaleHorizontale" bei Jena statt. Sie soll anstrengend und sehr steil werden. Genauere Informationen folgen in Kürze.

Wandertour in den Naumburger Weinbergen am 17. Dezember 2022

Nach langem Stillstand des Vereins Wanderfreunde der Gehörlosen Halle/S., wurde er jetzt wieder aktiviert.

Im Sommer 2022 zeigten einige junge Leute großes Interesse, den Verein der Wanderfreunde wieder aktiv zu beleben und zu pflegen. Ziel it es Wandertouren im Frühling, Sommer, Herbst und Winter in der Region Mitteldeutschland Jahr zu organisieren.

Am 17. Dezember 2022 organisierte der Wanderliebhaber Christian Schumann zum ersten Mal nach vielen Jahren eine Wandertour durch die Naumburger Weinberge. Von Bad Kösen bis Naumburg (Saale) war unsere erste Wanderstrecke und war über 11 km lang auf einem schönen Hügel. Der Himmel zeigt sein schönstes Blau. Es war es sehr winterlich und es lag viel Schnee bei sehr kalter Temperatur von minus 5 Grad. Insgesamt wanderten neun Naturfreunde diesen schönen Naturweg. Schon das Panorama ist überwältigend, wenn man auf dem Hügel unterwegs ist. Es war ein bisschen schade, dass fast die Hälfte der vorab gemeldeten Teilnehmer wegen Erkältung traurigerweise absagen mussten. Doch neun Wanderfreunde konnten diese tolle winterliche Landschaft genießen. In der Gruppe und mit Freunden, macht dies noch einmal so viel Spaß. Kurz vor Ende der Strecke gab es viele schöne weihnachtliche Weinhöfe in den Weinbergen bei Naumburg mit tollen regional selbstgemachten Essen und Weinen auch Glühweine im Angebot. Die Wanderfreunde waren sehr begeistert über diese Angebote. Gegen 16:00 Uhr war die Wanderung zu Ende. Alle fuhren von Hauptbahnhof Naumburg/S. nach Hause.

Über die Zukunft des Wandervereins soll im Neujahr gemeinsam diskutiert werden. Die Wandertour soll  an einem Sonntag am 23. April 2023 bei Erfurt durchgeführt werden. Hier folgen genauere Infos im neuen Jahr.